Die Plasma-Waffe “Gentlemen in Black”
Von Atrus Ijon FosterMai 5
Werte Reisende
Ich sollte mein Laboratorium öfter aufräumen, bin ich doch letzte Woche auf der Suche nach einem Stelltransformator im hintersten Regal zufällig auf eine von mir vor langer Zeit konstruierte Waffe gestoßen, die ich schon längst und für immer verloren glaubte – die G.I.B.1, der erste Prototyp, mit dessen Entwurf ich betraut zu werden die Ehre hatte und die als Standardausrüstung der „Gentlemen in Black“ längst ihren Siegeszug um die Welt angetreten hat, um schändlichen Mutanten den Garaus zu bereiten.
Nun hielt ich sie erneut in Händen und erinnerte mich sogleich wieder an ihre Entstehungsgeschichte, als sei es gestern gewesen. Ich experimentierte in jugendlicher Unbedachtheit damals noch mit bionischem Plasma und schoss mir beim dem Versuch, eine Spinne an der Lampe zu verdampfen, ein kreisrundes Loch von acht Metern Durchmesser in die Decke meines Labors. (Ich nutze die Gelegenheit, um mir an dieser Stelle eine Unterkonstruktion zu errichten, auf der eine Kuppel ruht, die mir seither als Sternwarte dient.)
Der zweite Prototyp hatte schließlich die geforderte Spezifikation. Ich übergab ihn und die Baupläne gegen eine wahrhaftig großzügig zu nennende Bezahlung an die „Gentlemen in Black“, welche der Waffe dann erhabene Eleganz einhauchten und sie zur Serienreife brachten. Den ersten Prototyp behielt ich aus Sentimentalität. Hier ist er:
Ihr ergebener
Atrus Ijon Foster

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